Im Kindergarten St. Rupert ging es in der vergangenen Zeit ums Korn. Die Kinder säten Weizen in einem Glas an, beobachteten die entstehenden Keime, Wurzeln und Pflänzchen. Verschiedene Ähren, wie Roggen, Hafer, Gerste und Weizen, wurden genau betrachtet. Und der Erntedank-Gottesdienst stand unter diesem Thema.

So kam während eines Gesprächs mit den Kindern der Gedanke auf, dass es sehr interessant wäre, einmal einen echten Mähdrescher ansehen zu dürfen. Dank einer Kindergarten-Mama konnten wir Kontakt zum Lohnunternehmen Freiberger, Dipoldsberg, herstellen.

Am Dienstag, den 9. Oktober, durften dann alle Vorschul- und Mittelkinder mit 3 Erzieher(inne)n zum Feld hinterm Automobilmuseum marschieren, um dort Andreas mit dem großen Maisdrescher zu treffen. Der Fahrer zeigte den Kindern, wie die Maispflanzen im großen Mähwerk der Landmaschine eingezogen und abgeschnitten werden. Er erklärte, dass die Maiskolben von den Blättern befreit und sodann die Körner abgedroschen werden. Bis zu 6 Tonnen Maiskörner können im Drescher gesammelt werden. Die Mädchen und Buben bestaunten das Gefährt und stellten so manche Frage. Besonders spannend war, dass jedes Kind einmal auf den Maisdrescher hinaufklettern durfte, um sich in der Fahrerkabine umzusehen. Zuletzt verabschiedete sich Andreas von den Kindergartenkindern. Sie bedankten sich und beobachteten, wie der Drescher langsam und mit blinkenden Lichtern wieder weiter fuhr.