Am Montag, den 26. November, machten sich neun Vorschulkinder des Kindergarten St. Rupert zusammen mit ihrer Erzieherin auf den Weg zum Seniorenheim Amerang. Die älteren Damen und Herren erwarteten sie bereits in der Kaffeestube, wo auch die Kinder zunächst mit Kinderpunsch, Lebkuchen und Mandarinen verwöhnt wurden. Dann stellten sich die Mädchen und Buben auf und sangen den Senioren Lieder vor, v. a. deutsche Kinderlieder wie „Es war eine Mutter“ und „Heiliger Nikolaus“. So stimmten bei so manchem Gesang auch die älteren Zuhörer mit ein. Sie freuten sich sichtlich über die kleinen musikalischen Besucher, besonders, als diese ihnen noch selbst gebastelte Sternenlichter als Präsent überreichten. Der Nachmittag der Kinder im Ameranger Seniorenheim hatte Jung und Alt wieder sehr gefallen und so werden im Fasching die anderen Vorschulkinder die Aktion wiederholen. Außerdem ist wieder ein gemeinsamer Spielevormittag geplant.

Wie jedes Jahr, am Kirchweihmontag, fand bei uns die jährliche Brandschutzübung mit Besuch der Feuerwehr statt.

In den Tagen davor haben wir uns mit dem Thema „Feuer“ vertraut gemacht, Notausgänge gesucht und gefunden, die Notrufnummer gelernt und das richtige Verhalten im Brandfall geübt. Am Tag der Übung wurde bei uns im Haus eine Rauchmaschine installiert und ein Dummy abgelegt, um die Übung so authentisch wie möglich zu machen. Nachdem der Rauch entdeckt wurde, der Notruf abgesetzt wurde, stürmten Alle hinaus zu den Sammelstellen. Es dauerte nicht lange und wir hörten schon das Martinshorn. Nach erfolgreicher „Brandbekämpfung“ und „Rettung“ der verletzten Person, konnten wir noch das Feuerwehrauto genauer anschauen und Mike Mayer erklärte uns die Ausstattung.

Vielen Dank an die freiwillige Feuerwehr Amerang, die es uns jedes Jahr ermöglicht eine Brandschutzübung abzuhalten.

Wir pflanzen für unsere Insekten und Bienen!

In ein kleines Beet, am Rande eines Grundstücks von Kindergarteneltern, haben einige Kinder des Kindergartens St. Rupert  Blumenzwiebeln gesetzt. Nun hoffen wir, dass im nächsten Frühling, die gesetzten Tulpen-, Narzissen-, Anemonen- und Hyazinthenzwiebeln austreiben und die erste  Nahrung für unsere heimischen Insekten bereithalten.

Immer wenn wir in den Wald gehen, kommen wir an dem Beet vorbei und werden  nachschauen, was sich bis zum nächsten Frühling in dem Beet verändert.

 „Gott, gib mir offene Ohren, damit ich hören , wenn jemand meine Hilfe braucht“, so formulierten die Hortkinder ihre Fürbitten beim Martinsfest.

Erfreulicherweise stoßen wir oft auf offene Ohren, wenn wir unseren Elternbeirat, den Förderverein, Privatpersonen, Vereine und Firmen um Hilfe bitten. Besonderes an großen Festen wie z. B. „Sankt Martin“ wird uns das immer wieder bewusst. Dieses Miteinander prägt die Arbeit in Kindergarten und Hort auf vielfältige Weise.

So wäre z. B. Ein Martinszug ohne die Hilfe vieler Beteiligter gar nicht möglich. Jedes Jahr dürfen wir uns über tatkräftige Unterstützung freuen. Eltern, Elternbeirat, Messnerin, Dorfmusik, Feuerwehr, Pferd und Reiter und heuer die Anwohner, die ihre Gärten und Eingänge so schön mit Lichtern geschmückt haben. Nur durch die Zusammenarbeit aller, wird dieses Fest jedes Jahr wieder so schön.

Im Kindergarten wurde sich bereits im  Vorfeld sehr intensiv auf diesen Tag vorbereitet. Die Kinder konnten dabei die Erzählung von St. Martin in Geschichten und im aktiven Spiel erfahren. Sie studierten viele Lieder ein und bastelten sehr fleißig eigene Laternen.

Am Freitag, den 09. November 2018 war es dann soweit:

Begonnen wurde mit einem von Pfarrer Reindl zelebrierten Gottesdienst, in dem die Vorschulkinder die Geschichte von Ida darboten, welche jeden Tag an einem Bettler vorbeiging und diesem von ihrer Jacke die Hälfte abschneiden wollte, nachdem Martina im Kindergarten die Geschichte von St. Martin erzählt hatte. Zum Glück konnte Martina das gerade noch verhindern und die Kinder aufklären, dass es eher allgemein darum geht, dass jeder das gibt, was er kann.